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Die Grenze von 3.500 kg gehört bei Wohnmobilen zu den wichtigsten Zahlen in der Zulassungsbescheinigung. Darunter fahren Sie mit dem normalen Führerschein Klasse B, für schwerere Fahrzeuge brauchen Sie C1 – und über 3,5 t gelten strengere Tempolimits und im Ausland oft andere Mautregeln.
Worauf es neben der Gesamtmasse ankommt: entscheidend ist die Zuladung, also die Differenz zwischen der zulässigen Gesamtmasse und der Masse in fahrbereitem Zustand (inklusive 75 kg für den Fahrer, Kraftstoff und Gas). Vereinfacht: wie viele Kilo Ihnen für Mitfahrer, Wasser, Lebensmittel und Gepäck bleiben. Markise, Fahrradträger, Solaranlage oder schwerere Batterien knabbern daran, bevor Sie überhaupt einsteigen. Bei einem Sechssitzer mit 400 kg Zuladung wird es schnell knapp – vier Erwachsene mit Gepäck schöpfen sie aus.
Sitzplätze und Schlafplätze sagen außerdem nichts darüber, wie viele Personen Sie tatsächlich mitnehmen dürfen. Rechnen Sie die Zuladung vor dem Kaufvertrag mit der echten Ausstattung des Fahrzeugs nach.
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